Über Mich
Katharina Kathe
Hundetrainerin
Über mich
Ich bin Katharina – Hundetrainerin mit Herz und Verstand.
Zuhause bin ich im kleinen Dinklage im Landkreis Vechta – gemeinsam mit meinem Hund Sherlock.
Wie alles begann
Meine Begeisterung für Hunde begann früh. Sehr früh.
Mit nicht einmal zehn Jahren „half“ ich regelmäßig beim Dackelzüchter in der Nachbarschaft. Offiziell natürlich beim Versorgen der Hunde.
Inoffiziell hauptsächlich beim Kuscheln der Welpen.
Mit zwölf bekam ich von meinen Eltern einen Gutschein für einen Beagle – verbunden mit dem Hinweis: „Das kann dauern, bis wir den richtigen Hund gefunden haben.“
Geduld war allerdings noch nie meine größte Stärke. Zehn Tage später saß ich mit einer 12 Wochen alten Hündin auf dem Schoß im Auto nach Hause: Kira.
Sie war unser erster Familienhund. Und ehrlich gesagt? Sie hat uns einiges abverlangt.
Wir haben Fehler gemacht. Wir waren unsicher. Und manchmal auch überfordert.
Aber wir haben gemeinsam gelernt. Gelacht. Geübt. Gezittert. Kira hat perfekt zu uns gepasst – und sie hat mir gezeigt, wie wichtig Verständnis, Wissen und Anleitung im Alltag mit Hund sind.
Mit elf Jahren mussten wir sie gehen lassen.
Sie hat Spuren hinterlassen – und meinen Weg geprägt.
Warum ich Hundetrainerin geworden bin
In den folgenden Jahren konnte ich selbst keinen Hund halten. Also begann ich ehrenamtlich beim Tierschutzhof Dickel zu helfen.
Dort habe ich unglaublich viel gelernt:
- über Hundeverhalten
- über rassetypische Eigenschaften
- über Körpersprache
- und über Menschen
Vor allem aber habe ich gesehen, wie oft Hunde im Tierheim landen, obwohl es vermeidbar gewesen wäre.
Oft fehlte kein guter Wille. Sondern Wissen. Struktur. Begleitung.
Da wurde mir klar:
Gutes Training kann Familien entlasten. Gutes Training kann Missverständnisse auflösen. Und gutes Training kann verhindern, dass ein Hund sein Zuhause verliert.
So entstand Schritt für Schritt die Idee einer eigenen Hundeschule.
Mein Weg zur Hundetrainerin
2020 begann ich meine Ausbildung beim anerkannten Schulungszentrum Ziemer & Falke.
Fast zeitgleich zog Sherlock bei mir ein – mein Laborbeagle und persönlicher Alltagscoach. Er hat mein Leben auf den Kopf gestellt.
Und mich jeden Tag daran erinnert, wie wichtig Geduld, Klarheit und Humor im Training sind.
2021 schloss ich die Ausbildung ab.
Im Januar 2022 bestand ich die Sachkundeprüfung bei einem Fachtierarzt vor dem Veterinäramt Diepholz.
Im Februar 2022 erhielt ich die Erlaubnis nach §11 Tierschutzgesetz vom Veterinäramt Vechta.
Was mir wichtig ist
Mir geht es nicht um Perfektion. Mir geht es um alltagstaugliche Lösungen.
Ich möchte, dass:
- du deinen Hund besser verstehst
- dein Hund sich sicher orientieren kann
- ihr entspannter durch den Alltag geht
- Training sich gut anfühlt – für euch beide
Hundetraining darf klar sein. Und freundlich. Und strukturiert. Aber es darf auch lachen, ausprobieren und wachsen beinhalten.
Laborbeagle Sherlock

Rasse:
Marshall Beagle
Geburtstag:
08.04.2020
Lieblingsessen:
Reico, Cheddar und Leberwurst
Lieblingsspielzeug:
Josera-Hund
Lieblingsbeschäftigung:
Schnüffeln und Kuscheln
Besonderes Merkmal:
auf der einen Schnauzenseite hat er weiße und auf der anderen schwarze Sinushaare
Sherlock kam im Alter von sieben Monaten zu mir. Sein bisheriges Leben hatte er in einem Versuchslabor verbracht.
Als er als gesund galt und nicht weiter „gebraucht“ wurde, meldete sich der Laborbeagleverein bei mir. Nach mehreren Telefonaten und einem Hausbesuch wurde ich auf die Warteliste gesetzt.
Dann – nach einigen Monaten – kam der Anruf.
An einem Novembermorgen fuhr ich los, um einen Hund abzuholen,
der am selben Tag aus einem Labor entlassen wurde –
und über den ich kaum etwas wusste.
Ich hatte ein verschwommenes Foto gesehen. Ich kannte sein Alter.
Sein Gewicht. Das war es im Grunde. Mir war bewusst, dass ein Hund aus dem Tierschutz – und besonders aus einem solchen Hintergrund – Herausforderungen mitbringen kann. Was genau auf uns zukommen würde, wusste ich nicht.
Aber ich war bereit, es herauszufinden.
Was Sherlock mir jeden Tag zeigt
Sherlock bringt seine eigenen Baustellen mit. Manche davon werden wir vermutlich nie ganz „wegtrainieren“. Und das ist in Ordnung.
Es ist nicht seine Schuld, was er erlebt hat. Und ich liebe ihn genauso, wie er ist.
Er ist unglaublich verschmust. Verspielt. Feinfühlig.
Er vertraut mir voll und ganz – und wächst jeden Tag ein kleines Stück über sich hinaus. Zu sehen, wie er mutiger wird, Neues entdeckt und beginnt, das Leben zu genießen, ist etwas ganz Besonderes.
Warum ich das erzähle
Sherlock erinnert mich täglich daran:
- Verhalten hat immer eine Geschichte
- Vertrauen entsteht durch Sicherheit
- Entwicklung braucht Zeit
- und Training ist Beziehungsarbeit
Genau das prägt auch meine Arbeit.
Ich weiß, wie sich Unsicherheit anfühlt. Ich weiß, wie viele Fragen man haben kann. Und ich weiß, wie viel möglich wird, wenn man seinen Hund wirklich versteht.
Sherlock ist nicht „perfekt“. Aber er ist genau richtig.
Und genau das wünsche ich auch meinen Kunden mit ihren Hunden:
einen Weg, der zu ihnen passt – ehrlich, machbar und mit einem guten Gefühl.